Ekel gilt in der Kunstgeschichte als Kontrast zur Schönheit, doch wir wollten diesen Gegensatz hinterfragen. Kann das als eklig Wahrgenommene eine eigene Schönheit entfalten? Durch den unkontrollierten Wachstumsprozess der Schimmelpilze wurde jede Petrischale ein eigenständiges, organisches Kunstwerk, das sich über die Zeit veränderte.
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Im Projekt „Disgustingly Beautiful“ erforschte ich die  Ästhetik des Ekels in Zusammenarbeit mit Salome Abgottspon an der FHNW HGK. 
In unserer Arbeit züchteten wir Schimmelpilze auf eingefärbten Nährboden aus Agar und dokumentierten den Wachstumsprozess mit Zeitrafferaufnahmen. 
Die Präsentation erfolgte in einer immersiven Ausstellung: In einem dunklen Raum wurden Projektionen des Wachstums mit ausgewählten Petrischalen kombiniert, um den Betrachtenden eine neue Wahrnehmung des vermeintlich Abstossenden zu ermöglichen.
 Der immersive Charakter der Ausstellung schuf einen Raum, in dem sich Betrachtende ohne Distanz auf das Thema einlassen konnten. Der Entstehungsprozess wurde auf Instagram dokumentiert.
Gruppen Arbeit im Rahmen des Bachelors Kunst- und Designvermittlung an der HGK FHNW Basel 

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